Unterschied machen

"Und er antwortete und sprach zu ihnen: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen. Der Acker ist die Welt; der gute Same sind die Kinder des Reichs; das Unkraut aber sind die Kinder des Bösen." Mt 13,37-38

 

DU KANNST EINEN UNTERSCHIED MACHEN

Die Weltszene ist unsicher und kein Mensch kann sagen, dass er die Konflikte dieser Welt lösen kann. Aber du kannst in deiner Welt,  in deinem Wirkungskreis einen Unterschied machen: in deiner Familie, in deiner Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, an deinem Ort und bei deinen täglichen Begegnung mit Menschen.

 

Hier sind drei göttliche Weisheiten, die dir helfen einen Unterschied zu machen:

 

1. GLAUBE

"Und er antwortete und sprach zu ihnen: Der den guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen. Der Acker ist die Welt; der gute Same sind die Kinder des Reichs; das Unkraut aber sind die Kinder des Bösen." Mt 13,37-38

 

In diesem Gleichnis von Jesus ist der gute Same nicht das Wort Gottes, sondern hier sind die "Kinder des Reichs" - die Menschen die Gott kennen der Same der gesät wird. 

Du bist nicht durch Zufall an dem Ort, wo du jetzt bist. Jesus Christus ist der Sämann, die Söhne des Reiches sind der Same, die Welt gesät werden. Nicht der Umzugslaster, oder der Makler, oder die Zeitungsanzeige, oder der Zufall hat dich dort hingepflanzt, wo du jetzt bist, sondern Gott hat dich gesät. 

Gott scannt die ganze Erde, um Menschen zu finden, denen er Aufträge geben kann, um seine Absichten auf der Erde voran zu bringen: 

 "Unermüdlich behält der HERR die ganze Welt im Blick, um die Menschen zu stärken, die sich von ganzem Herzen auf ihn verlassen. Deshalb war es dumm von dir, ein Bündnis mit dem König von Syrien zu schließen! Von jetzt an wirst du ununterbrochen Krieg haben!« 2. Chron 16,9

Viele dieser Menschen, denen du begegnest werden von niemand anders etwas von Jesus hören, ausservon dir: Liebe, Wahrheit, Beziehung ...  

Dein Glaube für den Tag und wie du in den Tag hineingehst, macht den Unterschied ... 

 

2. SEHNSUCHT

Als Jesus mehr Zeit mit eher verachteten Personengruppen der damaligen Zeit verbrachte, erregte das Unverständnis bei den Menschen. Um sein Handeln zu erklären, erzählte Jesus das Gleichnis von dem verlorenen Schaf:

"Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat und eins von ihnen verloren hat, lässt nicht die neunundneunzig in der Wüste zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, legt er es mit Freuden auf seine Schultern;" Lukas 15,4-5

Der Hirte der 100 Schafe hatte eine Sehnsucht nach dem einen Schaf das fehlte. Die Passion bringt ihn in Bewegung und er sucht nach dem verlorenen Schaf, bis er es gefunden hat. 

Das bringt uns zu der Frage, wer nun im übertragenen das "eine Schaf" ist? Das "Eine" steht für die Menschen, die  Gott noch nicht kennen, bzw. die noch nicht in der Kirche sind. 

Es kann etwas enttäuschend für die 99 sein, dass sie nicht die erste Priorität beim Hirten haben und zurückgelassen werden. Sicher versorgt der Hirte auch die 99 - aber die Blickrichtung muss klar sein: es geht nicht um euch, sondern es geht um die Menschen, die jetzt noch nicht da sind. Es reicht nicht aus, dass die 99 sagen "der eine darf ja kommen, wenn er will". Es geht darum, dem Vorbild Jesu nachzueifern, und das Verlorene zu suchen, bis man es gefunden hat. 

Was heisst das für mich persönlich und für uns als Kirchengemeinde?

In allem was wir tun, den "einen" im Blick behalten. Es geht nicht um uns, sondern um die Menschen, die noch nicht da sind. Die Leidenschaft Jesu für den "einen" soll uns in Bewegung bringen. Unsere Räume, der Gottesdienst, unsere Sprache, unsere Musik, unser Programm, unser Verhalten ... soll den "einen" im Blick haben, der noch nicht da ist. 

 

3. KONTAKT

Jesus hatte eine ausgeprägte Fähigkeit mit Menschen in Kontakt zu kommen - klar: der Sohn Gottes. 

Manchmal sprach Jesus sehr direkt die Wahrheit; ein anderes Mal ging er sehr taktvoll auf sein Gegenüber ein und das Gespräch nahm seinen Lauf. Ein klassisches Beispiel ist das Gespräch von Jesus und der Frau am Jakobsbrunnen (Johannes 4).

Jesus fand einen gemeinsames Ausgangspunkt für das Gespräch am Brunnen: WASSER! Von da leitete er das Gespräch weiter zu tieferen Themen. Die Frau kam dadurch zu einer immer klareren Erkenntnis von Jesus: ein Jude, ein Prophet, der Christus.

 

Um deinen Glauben zu bezeugen kannst du verschiedene Dinge tun

1. Die Wahrheit direkt und in Liebe sagen

2. Ein gemeinsames Thema als Ausgangspunkt für das Gespräch nehmen

3. Taten der Liebe, die Menschen zum Nachdenken bringen

4. Zum Gottesdienst einladen: Komm' und sieh!

 

 

Welchen von diesen drei Weisheiten Gottes solltest du vertiefen, um einen Unterschied zu machen?

 

Peter Riedl

 

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